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Doch nicht nur für Tagungen und Kongresse, auch für Events wie Konzerte und Opern ist Bonn ein attraktiver Standort geworden. Dies ist auch der Grund für die Planung des Baus
einer Mehrzweckhalle, genannt BonnArena. Nachdem die Bonner Basketballmannschaft „Telekom Baskets Bonn“ in den letzten Jahren immer erfolgreicher wurde, und deren Austragungsort, die Hardtberghalle, bis auf den
letzten Platz gefüllt ist, bekundeten auch die Manager des Vereins ihr Interesse an einer Mehrzweckhalle für 8000 bis 10000 Zuschauer. Um zu beweisen, dass das Füllen dieser Halle keine Unmöglichkeit ist
verlegten die Manager der Baskets die Spiele gegen den Erzrivalen „Alba Berlin“ in die KölnArena, und füllten diese bis auf den letzten Platz. Als man endlich ein Gelände gefunden hatte, auf dem der Bau einer
so großen Halle möglich wäre, befanden die Stadträte, das der Bau einer Mehrzweckhalle in Oberkassel und der Bau eines neuen Plenarsaals (UN- Saal) neben dem Bundeshaus, zusammen nicht zu verwirklichen sei.
Deshalb kam man auf die Idee in der Halle selber Tagungen abzuhalten. So soll diese Mehrzweckhalle nun neben dem Bundeshaus entstehen und Kongresse, Musikveranstaltungen, Messen und Basketballspiele unter ein
Dach bringen. Dadurch, so Experten, lasse sich eine viel höhere Auslastungsgrad und damit viel bessere betriebswirtschaftliche Ergebnisse erreichen. Um dieses Vorhaben zu verwirklichen und Bonn eine sichere Zukunft
in Sachen Kultur zu garantieren, stellt das Land eine Finanzspritze von bis zu 60 Millionen Mark bereit.
Aber nicht nur durch die geplanten BonnArena, sondern auch durch die Oper oder die Beethoven- Halle ist Bonn ein beliebter Standort für Konzerte und Opern. Schon allein die
Tatsache, dass eine verhältnismäßig kleine Stadt wie Bonn eine Oper hat, ist bezeichnend für einen sehr hohen kulturellen Anspruch.
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